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Interview mit Sandra Wallenhorst, Gewinnerin des Kärnten Ironman Austria 2008: 'Ursprünglich sollte es mein letztes Jahr im Leistungssport sein!

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Interview mit Sandra Wallenhorst, Gewinnerin des Kärnten Ironman Austria 2008: 'Ursprünglich sollte es mein letztes Jahr im Leistungssport sein!


Hannover (GER) – Sandra Wallenhorst hat ein wahres Erdbeben am 13. Juli 2008 ausgelöst. Die Hannoveranerin darf neben dem ersten Ironman-Sieg eine ganz andere Trophäe ihr eigen nennen. Sie hat die über 14 Jahre alte Weltbestzeit im Ironman-Triathlon der achtfachen Hawaii-Königin Paula Newby-Fraser deutlich unterboten. Nach 8:47:25  Stunden blieben die Uhren beim Kärnten Ironman Austria in Klagenfurt für die ehemalige Läuferin und Kurzstrecken-Triathletin stehen. 3athlon.de hat bei der 36-jährigen Rechtsanwältin und Mutter aus Niedersachsen, die eigentlich unter ihrem Trainer Dave Scott ihren letzten Ironman machen wollte nachgehakt.

3athlon.de: Sandra, erneut beglückwünschen wir Dich zum Sieg beim Ironman Austria 2008 und der neuen Weltbestzeit im Ironman-Triathlon. War die Bestzeit während des Rennens je ein Thema?
Sandra Wallenhorst: Dankeschön. Nein, eine persönliche Bestzeit sicher, eine Weltbestzeit sicher nicht. Ich wusste, ich werde schnell sein. Ich war einfach bereit. Und ich war hungrig. Ich wusste  nicht, auf welchem Kurs ich bin, weil ich die Uhr nicht gestoppt hatte.  Erst hätte ich nicht  an den Sieg geglaubt, weil Bella [Comerford] vor und Edith [Niederfriniger] hinter mir lagen. Beide sind ausgezeichnete Läuferinnen. Ich habe Edith eigentlich die ganze Zeit von hinten erwartet. Ich hatte mir für den Marathon eine 3:10 vorgenommen und wusste, beide können es besser. Ich musste mich also beeilen, wollte ich den Slot für Hawaii bekommen.

An die Bestzeit habe ich nicht  gedacht - avisiert habe ich eine 9:10 Stunden. Das es dann vor allem im Marathon besser lief, war super.  Schwimmen und Rad hatte ich in etwa so eingeschätzt. Nach 56 Minuten im Wasser und weiteren 4:50 [Stunden] auf dem Rad wollte ich gern die Wechselzone Richtung Marathon verlassen Bis dahin stimmten meine Planungen ganz gut.

Als ich nach ca. 32 km auf der Laufstrecke das pinkfarbene Dress von Bella durch die Bäume schimmern sah,, glaubte ich meinen Augen kaum. Auf einmal hatte ich den Sieg vor Augen. Ich hatte jedes Gefühl, jede Vorsicht, mir einen Krampf einzuholen oder einzubrechen vergessen. Ich wollte nur noch laufen. Die Abstände wurden kleiner und kleiner – das hat mich total motiviert. Das Jagdfieber hat mich förmlich gepackt.

3athlon.de:  Die Bedingungen waren recht hart. Kühle Temperaturen um zum Teil 15 bis 18° Celsius, Regen und Wind erschwerten den Parcours. War dieser Ironman die bisher härteste und eindrucksvollste Erfahrung Deiner Ausdauerkarriere?
Sandra Wallenhorst: Hm, das war der härteste und sicher eindrucksvollste Triathlon, weil ich gewonnen habe und dadurch die Emotionen ausgelöst wurden, das Gänsehautfeeling und all das. Wenn man dann gewonnen hat findet man alles positiv!

Das Wetter hatte ich nicht als schlimm empfunden. Im Winter bin ich oft im Regen gelaufen. Ich befürchtete nur, dass durch das Gewitter und den Regen die Schuhe zu schwer werden würden und man nicht mehr schnell laufen kann. Aber die kalte Dusche war dann doch eher angenehm und hat im Blick auf die Zeiten beim Marathon gutgetan.

3athlon.de:  Lass bitte kurz den Event noch weiter im Rückspiegel passieren. Welche Momente waren die eindringlichsten und blieben im Gedächtnis haften? Du hast von Bella gesprochen, die Stück für Stück in Sicht kam…
Sandra Wallenhorst:  Es fing schon Mal an auf der Laufstrecke mit den Unmengen von Zuschauern an. Ich hatte den Eindruck von Millionen, so eng standen sie als wir die Wechselzone verließen. Es sollen ein paar hunderttausenden Zuschauer gewesen sein, toll! Die haben mich förmlich aus der Wechselzone herausgetragen.. Auf jedem Kilometer standen Leute und haben angefeuert. Ich habe fast jeden einzeln angeguckt und die  Energie aus den Gesichtern rausgesogen. Das hat mich irrsinnig bewegt auf der ganzen Strecke.

Ein weiterer Moment, den ich sicher nicht vergessen werde, war, als ich an Bella ranlief. Ich konnte es einfach nicht fassen. Die Leute auf der Strecke schrien mich förmlich zu ihr hin:“Führungswechsel, Führungswechsel!“

Als ich dann zu Bella aufschloss ging es recht schnell. „Das glaub ich nicht, das kann nicht wahr sein“ habe ich gedacht und da habe ich schon fast angefangen zu heulen. Die Meter in den Zielkanal bin ich dann nur noch mit Tränen in den Augen gelaufen. Da war es um mich geschehen.

3athlon.de: Konntest Du schon einen Bericht vom Rennen im TV oder auf Video sehen?
Sandra Wallenhorst: Das habe ich auf ORF um 19:10 Uhr nach dem Rennen, nach den Interviews und der Dopingkontrolle im Hotel angeschaut. Wir haben uns Pizza bestellt und TV geguckt, bevor es danach zur Finishline ging.

Die Sieger gehen noch einmal in den Zielkanal und feiern die letzten Ankömmlinge. Das war alles richtig herzzerreißend. Im Nachhinein habe ich gedacht, dass sich dieses ganze Training ausgezahlt hat.  Zwischenzeitlich, die letzten Wochen vor Klagenfurt hatte ich echt keinen Bock mehr, weil es so viel war! Ich hatte im Vorfeld bis zu 40 Stunden trainiert.

Gottseidank hat es sich gelohnt und ich wurde mit dem Sieg reich beschenkt. Allerdings musste ich für dieses Geschenk so hart arbeiten, wie noch nie in meinem Leben. Ich glaube, ich habe den Sieg auch verdient.

3athlon.de:  Du hast einen 2:54er Marathon am Wörthersee hingelegt. Ist es gut zu wissen, dass nicht sehr viele Frauen den Marathon beim Ironman unter 3:00 Stunden bewältigen können?
Sandra Wallenhorst: Ja! Mir wurde in Klagenfurt gesagt, das es der schnellste je im  Ironman gelaufene überhaupt sei. Ich weiß es aber nicht, ob Nicole [Leder] nicht schon schneller war.

Ich war selbst überrascht. Ich habe aber die  letzten Wochen im Training gemerkt, dass es klasse lief. Insbesondere nach langen Radeinheiten konnte ich gut laufen. Ich brauche die Vorbelastung der Muskulatur vom Radfahren.

Meine ehemalige Laufstärke von früher hat sich nach der Schwangerschaft nicht gleich wieder einstellen wollen zumal mein Körpergewicht noch knapp 8 kg über dem heutigen lag Ich komme von der Leichtathletik und konnte im Triathlon über 10 Kilometer schon eine 36 hoch laufen. Im Marathon fehlte es hinten heraus auf den letzten Kilometern, das Gewicht spielt eben eine  entscheidende Rolle.

3athlon.de: Du konntest Deine Bestzeit von 9:59 und ein paar Zerquetschten aus dem Vorjahr um über eine Stunde förmlich pulverisieren. Hast Du Angst vor der Doping-Diskussion, die sich fömrlich aufdrängen wird oder wird eine so kurze Sichtweise der Sachlage nicht gerecht?
Sandra Wallenhorst: Angst vor der Doping-Diskussion habe ich nicht. Die wird es unter den Athleten immer geben, wenn schnelle Zeiten gemacht werden, weil es auch immer Neider geben wird. Angst muss ich nicht haben. Die haben auch in Klagenfurt nach dem Rennen getestet, und ich weiß  was ich gemacht und was ich nicht gemacht habe.

3athlon.de: Werden wir konkreter. Bist Du etwa als Triathletin der Deutschen Triathlon Union im Trainings-Kontroll-Sonderkader im Rahmen eines Elite-Passes? Wenn das zutrifft, wie oft wurdest Du im Training getestet?
Sandra Wallenhorst: Ich bin seit 6 oder 7 Jahren drin im Kontrollprogramm der DTU, da ich über Jahre die ETU und ITU Points Races mitgemacht habe und über einen Elite-Pass verfüge. Ich hatte zahlreiche Besuche. Mal zuhause oder eben beim Friseur oder sonst wo. Entweder klingeln sie ja an der Tür oder kommen dann dahin wo man gerade ist, wenn sie nach einem Anruf herausbekommen haben wo man steckt.

3athlon.de: Du hast deutlich gesteigertes Training mit über 100 Laufkilometern realisiert. Was hast Du geändert?
Sandra Wallenhorst:Ich habe das Training nach der Geburt 2006 konsequent umgestellt. Ursprünglich sollte Klagenfurt (oder eben Hawaii) der letzte Ironman sein.

Die anderen vier Ironman-Rennen liefen quasi so nebenher mit, neben meinen Einsätzen in der Bundesliga für Hannover 96. Ich habe dann mal 'ne längere Einheit eingeschoben auf dem Rad oder vielleicht einen 2-Stundenlauf. In der langen Vorbereitung auf Kärnten bin ich in der Woche  bis zu 130km gelaufen, war im Schnitt  500-600km  mit dem Rad unterwegs – das habe ich noch nie gemacht in dem Umfang zuvor. Einzelne Läufe waren dabei bis zu knapp 4 Stunden lang.

Ich möchte mal sagen, dass ich bei den ersten vier Ironman nur teilgenommen habe, den hier habe ich «geraced«! Die kürzeren Distanzen habe ich jetzt rausgeschnitten, die mache ich gar nicht mehr. Kurz- und Langdistanztraining vertragen sich in meinen Augen nicht. Wie man gesehen hat.

3athlon.de: Keine Angst  die Grundschnelligkeit zu verlieren?
Sandra Wallenhorst: Nicht wirklich, die braucht man in solcher Form, wie im Olympia-Triathlon nicht. Eine gewisse Schnelligkeit benötigt man, die kann man mit ein bis zwei Tempoeinheiten auf der Bahn in der Woche pflegen. Wenn es für Sub3 im Marathon reicht, ist der Speed, den ich habe, ausreichend - auf die „Kurze“ gehe ich nicht zurück.

3athlon.de: Lass uns noch ein wenig beim Training und den Stärken und Schwächen bleiben. Derzeit liegt (diplomatisch ausgedrückt) im Wasser sicher viel Entwicklungspotential. Im Blick auf den Ironman Hawaii erscheint eine Steigerung der Schwimmleistung immanent wichtig, um der aufkommenden Hitze und den Mumuku-Winden möglichst frühzeitig auf dem Rad zu entfliehen und natürlich auch aus taktischen Erwägungen. Es wäre sicherlich gut, die Favoritinnen des Ironman Hawaii frühzeitig in Sichtweite zu haben…
Sandra Wallenhorst:Ich werde bis Hawaii  viel Schwimmen, versuche jeden Tag ins Wasser zu  gehen! Eindeutig ist Schwimmen meine Schwäche. Ich werde hart dran arbeiten bis dahin, damit ich zumindest nicht mehr zu viel Boden verliere. Ich werde aber auch am Rad und im Laufen arbeiten, weil  ich  da viel aufholen kann in einem Ironman. Beim Radfahren und im Marathonlauf kann man das Ding gewinnen oder verlieren, bei den Frauen noch nicht im Schwimmen.

3athlon.de: Die Duathletinnen Yvonne Van Vlerken und Erika Csomor waren am gleichen Tag, wenige Minuten vorher gestartet - noch schneller über die Langstrecke unterwegs. Es gibt zwei Auffälligkeiten. Das Trio besteht aus Ex-Duathletinnen und alle drei standen beim Ironman 70.3 St. Pölten auf dem Podium… Haben ehemalige Duathletinnen einen Vorteil gegenüber „reinen Triathletinnen“?
Sandra Wallenhorst: Der Schwerpunkt liegt beim Ironman auf Grund der Distanzen klar beim Radfahren und Laufen. Ich kann mir vorstellen, dass Duathletinnen da die Nase vorne haben, zumindest beim Schwimmen mit Neopren. Ob es ohne Neo als Schwimmhilfe auch funktioniert, wird sich auf Hawaii klären.

Duathletinnen sind durch den Lauf vor dem Radfahren vorbelastet. Ich denke, dass eine Duathletin irgendwie stressresistenter ist, was die Tempohärte gegen Ende des Rennens betrifft.

3athlon.de: Siehst Du Dich nun als Mit-Favoritin oder herrscht der Respekt Kona vor? Sag uns etwas über die derzeitige Gefühlslage und mit welchen Erwartungen kommt Dein Umfeld auf Dich zu. In Kona sind schon viele Blasen geplatzt, hast Du Angst vor dem Leistungsdruck. Wer hilft Dir im Umgang mit der neuen Erfahrung langsam aber sicher in das Rampenlicht zu rutschen?
Sandra Wallenhorst: Das waren aber viele Fragen. Ich hab keine Angst vor Kona, ich spüre keinen Druck und möchte mir keine Platzierung vorstellen. Ich will gesund und fit am Start sein und weiß, dass ich mir eine exzellente Grundlage erarbeitet habe. Kona ist etwas ganz anderes. Wenn man noch nicht da war, kann man das sicher nicht planen.

Ich glaube, von wenigen Ausnahmen wie etwa Chrissie Wellington abgesehen, geht man zur Premiere nach Kona, um  erste Erfahrungen zu sammeln. Es gibt Ausnahmen, die im ersten Jahr „das“ Rennen hinlegen. Selbst wenn es nicht so gut läuft auf Hawaii, kann ich megastolz auf mein Jahr sein!  Ich fände es schön, wenn ein paar Sponsoren auf mich aufmerksam werden würden, da unser Sport Unsummen an Geld verschlingt. Sonst kann´s von mir aus so bleiben.

3athlon.de: Hast Du Erfahrung mit Hitze und hoher Luftfeuchtigkeit?
Sandra Wallenhorst:Ich war früher im Winter oft in Australien und habe dort trainiert und Urlaub gemacht. Außerdem war ich von 2004 bis 2006 zu längeren Trainingsaufenthalten in Boulder/ Colorado und habe dort trainiert. Wie ich auf Hawaii zurecht komme wird sich zeigen.

3athlon.de:  Du bist Mutter eines anderthalbjährigen Sohns, Philipp. Wie managst Du Familienleben, Triathlon und Beruf?
Sandra Wallenhorst: Mein Sohn ist während meiner Trainingseinheiten bei der Tagesmutter, an 2 Tagen kommt die Oma und passt auf.  Ich habe also genügend Zeit zu trainieren. Meinen Beruf als Rechtsanwältin übe ich so gut wie gar nicht aus.

3athlon.de: Wenn Du zurückblickst auf Deine Sportkarriere, die jetzt relativ spät ihren Höhepunkt erreicht hat. Was würdest Du bei Rückbetrachtung ändern?
Sandra Wallenhorst: Ich habe ja bis zur Geburt die „Olympische“ gemacht und war schon dort erfolgreich. Bei Points Races war ich regelmäßig in den Top 10 und habe mich da ziemlich wohlgefühlt. Als immer mehr Schwimmerinnen kamen und Windschattenfahren beim Radfahren erlaubt war, merkte ich, dass das nichts mehr für mich ist. Ich musste alles beim Laufen rausholen und kam durch die Aufholjagd auf dem Rad schon mit müden Beinen in die Wechselzone.

Ich bin in keinster Weise traurig, dass ich das so spät gemacht habe. Jetzt ist Ironman, die Zeit der nicht mehr ganz so jungen Hüpfer, wo andere Qualitäten gefragt sind.

3athlon.de: Was hält die Saison 2008 noch bereit? Steht noch eine Mitteldistanz, wie der Ironman 70.3 Wiesbaden vor heimischem Publikum an?
Sandra Wallenhorst:Nein, ich mache vor Hawaii keine Rennen mehr. OK, eine Ausnahme gibt es. Für die Landesliga der Frauen in meinem Verein Hannover 96 mache ich ein Rennen. Nur für die Mädels, weil ich das versprochen habe.

Im Oktober steht dann Hawaii und als Option  die Ironman 70.3 WM Clearwater im November auf dem Programm. Es kann aber sein, dass ich nach Kona auf diese verzichte. Das werde ich kurzfristig entscheiden. Wenn ich auf Hawaii bin, habe ich Philipp dabei und mein Partner Max kommt vielleicht auch für zwei Wochen. Das sind dann schon etliche Wochen von Deutschland weg…
(Kai Baumgartner)

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Website Sandra Wallenhorst
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Sandra Wallenhorst triumphiert mit 36 Jahren beim Ironman in Österreich und unterbietet den 14 Jahre alten Rekord von Paula Newby-Fraser im Ironman von 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilomter Radfahren und 42 Kilometer Laufen.
Foto: Ironman.com - Benedikt Altschuh

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„Meine ehemalige Laufstärke von früher hat sich nach der Schwangerschaft nicht gleich wieder einstellen wollen zumal mein Körpergewicht noch knapp 8 kg über dem heutigen lag Ich komme von der Leichtathletik und konnte im Triathlon über 10 Kilometer schon eine 36 hoch laufen. Im Marathon fehlte es hinten heraus auf den letzten Kilometern, das Gewicht spielt eben eine entscheidende Rolle.“
Foto: Marc Hanke

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„Ich möchte mal sagen, dass ich bei den ersten vier Ironman nur teilgenommen habe, den hier habe ich «geraced«!“
Foto: Marc Hanke

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