
Erneut Hitzeschlacht unter den Vulkanen beim Ironman Japan?
Goto (Nagaskai, Japan) - Die asiatischen Ironman-Events China, Korea und Malaysia zeichnen sich durch zwei Attribute aus: Sie sind meist warm oder heiß und sind von tropischer Luftfeuchtigkeit durchsetzt, die die klimatischen Bedingungen in Sphären verschiebt, die selbst der Ironman Hawaii nicht übertreffen würde, wenn nicht der tückische Mumuku-Talwind wäre.
Auch beim Ironman Japan könnte das Wetter auf der Marathonstrecke der wesentliche Faktor und das Zünglein an der Waage für den Sieg sein. Top-Favoriten bei den Männern in Goto bei Nagasaki ist Titelverteidiger Park Byung-Hoon. Der laufstarke Koreaner muss sich gegen die Aussies Luke McKenzie und Mitch Anderson, sowie den Kanadier Mathieu O’Halloran durchsetzen. O’Halloran, der in diesem Jahr vor dem internationalen Durchbruch steht, gilt vor allem im Wasser und auf dem Rad als durchaus konkurrenzfähig.
Die Japanerin Naomi Izaizumi muss sich als Titelverteidigerin insbesondere mit der US-Amerikanerin Bree Wee auseinandersetzen. Wee, in Kailua-Kona wohnhaft gilt ähnlich wie O’Halloran als gute Schwimm-Radlerin, während Izaizumi traditionell in Japan üblich und auch durch das geringe Körpergewicht bedingt eher im Marathon ihre Stärken hat.
(Kai Baumgartner)
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