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Fokus Nina Kraft 07.01. Nachmelden für Ironman EM 2009 in Frankfurt? |
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| O-Töne O-Töne "Der Thomas sitzt jetzt heulend im Bett und wartet auf bessere Wettervorhersagen." - Faris Al Sultan nach Einsatz des Dauerregens während des Chats einen Tag vor dem Raceday in Roth 2001. |
Die neue Königin von Kona? FRANKFURT. Nina Kraft wusste nun auch nicht so genau, wie das kam. Vor dem Rennen hatte sie gesagt, dass es nicht ihr Ziel sei, unter neun Stunden zu bleiben. Im Ziel des Opel IRONMAN Germany Triathlon aber stand über ihr im Zielkanal die Einblendung: „1. Nina Kraft 8:58:37,0“. „Es war nicht geplant“, sagte die Braunschweigerin. Kurz danach sagte sie: „Ich muss ein bisschen gehen, weil meine Beine so kaputt sind.“ Vermutlich wäre die Hawaii-Dritte im Zielbereich sonst umgefallen, einfach hingeplumpst, weil sie die letzten Laufkilometer mit „richtig“ Tempo gelaufen war. „Ich habe auf den letzten zehn Kilometern zugerufen bekommen, dass ich es noch schaffen kann“, sagte die 35-Jährige. Also mobilisierte sie noch einmal alle Kräfte und zog die Geschwindigkeit an. Die Konkurrenz schließlich konnte Kraft nichts anhaben, was die schnelle Norddeutsche jedoch bereits vor dem Rennen gewusst haben dürfte. 48:35 Minuten für die Schwimmstrecke - da war zumindest noch die Kielerin Nina Fischer dran, auch wenn die spätere Dritte ahnen musste, dass sie nicht lange das Hinterrad von Nina Kraft sehen würde. Auf dem Rad legte Nina Kraft mit 5:05:11 Stunden die Grundlage für eine Endzeit unter neun Stunden. „Es waren ziemlich harte Bedingungen“, sagte die Technische Zeichnerin, die dennoch die beste Zeit fuhr und genügend Energie bewahrte, um in 3:00:53 Stunden auch den flottesten Marathon zu absolvieren. „Ich habe am Ende nochmal richtig Druck gemacht“, sagte Kraft. Dabei war sie sich jedoch nicht ganz sicher, ob sie sich einen Gefallen getan hatte mit dem Lauf unter die Neun-Stunden-Marke. „Dadurch habe ich mich bestimmt so richtig platt gemacht und meine Konkurrenz für Kona aufgeweckt“, sagte sie. Für die zehntbeste Zeit, die eine Frau jemals in einem offiziellen Ironman-Rennen erreicht hat, dürften sich die Schmerzen allerdings gelohnt haben. (Volker Boch) Links |
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